Für Tanja Weber bietet Sport einen Mehrwert an Lebensqualität

  1. Startseite
  2. Spiele
  3. lokaler Sport

Bauen:

Von: Christoph Sommerfeld

Trennung

TanjaWeber_DMHannover-Ra_4c_1
Tanja Weber kennt viele Menschen durch den Sport. Triathlon ist für ihn ein gutes Lebensgefühl. Wenn er beim Wettkampf ist, trifft der Niddataler oft jemanden, den er kennt. PN © pv

Tanja Weber ist seit dreißig Jahren Triathletin. Im November feierte er seinen großen Erfolg bei den Abu Dhabi Games. Neben dem Ergebnis ist für die Niddatalerin die Erfahrung wichtig.

Konsistenz erhöht die Lebensqualität. Ausdauer und Belastbarkeit sind Tugenden – im Alltag und im Sport. Für Tanja Weber dreht sich vieles um Nachhaltigkeit. Er ist seit über 30 Jahren Triathlet, deutschlandweit. Manchmal veranstalten sie Wettbewerbe an der deutschen Grenze. Auch beruflich pflegt er eine Symbiose aus Schwimmen, Radfahren und Laufen.

2022 ist ein besonderes Jahr für die Niddata-Frau. Das Ergebnis ist der zweite Platz bei der Weltmeisterschaft in der Altersklasse in Abu Dhabi in der Aquabike-Disziplin. Nach 1500 Metern durch den Persischen Golf und einer Bestzeit über 40 Radkilometer darf sich der 52-Jährige neuer Weltmeister nennen. „Mein Ergebnis ist das bisher wichtigste im Spiel und darin sehr überraschend“, blickt Weber zurück, der sich im Wasser wohlfühlt und den Schulersten für den stärksten hält.

Auch an seine Erfolge beim Triathlon Wetterau-Friedberg b. V., wo sie in Regionalliga-Wettbewerben regelmäßig unter die ersten drei Mannschaften kamen und fast den deutschen Erstligisten erreichten. Jetzt hält er gelegentlich ehrenamtlich Vorträge im Club.

Auch Lesen :  Bundesliga: Leipzig-Manager Eberl: Yann Sommer ist besser als Sven Ulreich | Sport

Da die Assenheimerin nicht nur das Ergebnis, sondern auch das Erlebnis schätzt, kommt dem Allgäu Triathlon in Immenstadt eine besondere Rolle zu. »Ich war schon oft dort, zuletzt letzten Sommer mittendrin, bei der Allgäu Classic. Dort ist das Wetter meistens sehr schön, und zwischen den Zuschauern und den Glocken und Megaphonen auf der Straße herrscht eine schöne Stimmung. Die Landschaft ist sehr schön. Und die Organisatoren haben viel zu bieten: eine Dinnerparty, ein großes Abendessen und eine After-Race-Party.“ Weber kommt bei solchen Events voll auf seine Kosten und kann sowohl den Wettkampf als auch das Geschehen genießen. „Das Spiel bedeutet für mich einen Mehrwert an Lebensqualität und mehr soziale Bindungen.“

Er war erst 20 Jahre alt, als er seine Leidenschaft für den Sport entdeckte. Als Kind und Jugendlicher war er mit dieser Art von Aktivität nicht zufrieden. » Aerobic und Jazz-Gymnastik standen immer im Vordergrund. Ich habe auch einige Instrumente gespielt. Zum Triathlon bin ich durch meinen Bruder gekommen.« Der erste Wettkampf war ein Lauf in Maibach, damals mit dem Mountainbike meines Bruders. Das erste und einzige Langstreckenrennen folgte zu Beginn seiner Karriere – 1994 in Roth. Nach der Geburt ihrer Kinder 1996 und 1998 wurde die Intensität des Trainings reduziert, so dass der Wettkampf kürzer wurde. »Nach 2000 bin ich in die Liga gestartet und habe in den letzten 20 Jahren viele Rennen und Langstrecken absolviert. „Seit die Kinder das Haus verlassen haben, gab es immer einen Mittelweg“, sagt Weber.

Auch Lesen :  FC Bayern im Testspiel: Vier Gegentore gegen Salzburg - Sport

Freiwassertraining am Inheidener See

Um sich bei Wettkämpfen nicht nur zu quälen, ist ein gewisses Maß an Training wichtig. Im Winter sind das 75 Prozent des Durchschnitts für „Agegrouper“. Mit 120 Puls fährt er regelmäßig draussen Fahrrad («Inline-Skaten mag ich nicht»), läuft einmal die Woche (ca. sechs Minuten/km) und schwimmt im American Pool. “Wenn der Wettbewerb zurückkommt, wird es konkreter.” Er trainierte unter anderem am Inheidensee und versuchte mehrmals zwischen den Schulen zu wechseln. „Schuhe an- und ausziehen auf dem Fahrrad“, sagt Weber schmunzelnd.

Etwa zehn haben im letzten Jahr begonnen. Dazu gehören neben Abu Dhabi und Immenstadt auch Hannover, München, Gelnhausen und Ingolstadt. Das funktioniert aber nur, wenn der 52-Jährige verletzungsfrei bleibt. 2016 erlitt er einen Knorpelschaden am Sprunggelenk. Er konnte ein Jahr lang nicht laufen. 2021 musste er wegen einer Fußverletzung drei Monate aussetzen. Um solchen Verletzungen vorzubeugen, konsultiert Weber oft einen Arzt. Es ist auch Teil einer richtigen Ernährung. „Haferflocken, Obst, Gemüse, Salat, nur ein paar Fette“, fasst er zusammen. »Aber es darf auch mal was Süßes zwischendurch sein.«

Auch Lesen :  Sport: Bergisch Gladbacher wird Sprint-Weltmeister

Um das teure Vergnügen zu finanzieren, verbindet der Niddataler oft mehrere Urlaube mit Wettkämpfen. Aber auch wenn keine Ausgaben anfallen, so kommen Eintrittsgelder, Clubgebühren, Kosten für Ausrüstung, Neuanschaffungen, Reparaturen, Shirts, Turnschuhe und Trainingsverpflegung hinzu. „In einem verletzungsfreien Wettkampfjahr sollten es im Schnitt rund 2.000 Euro sein.“

Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, machte es Weber leicht, sein Hobby zum Beruf zu machen. Seit 2017 ist er im Rahmen einer Teilzeitstelle für den Hessischen Triathlon Verband tätig, pflegt öffentliche Kanäle und die Homepage und erledigt administrative Arbeiten. Hinzu kommt ein kleiner Job in der Pressestelle Triathlon bei Eintracht Frankfurt, wo er auch Mitglied ist. Er unterrichtet Sport an der Augustinerschule in Friedberg. Nicht zuletzt berichtete der 50-jährige Aquabike-Weltmeister in dieser Zeitung über Volksläufe, Leichtathletik und – wie kann es sein – über Triathlon.

TanjaWeber_Startpasskonto_4c_1
Kommunikation ist eine der Aufgaben von Tanja Weber im Verband. © pv

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button